Familienzentrum INKITA
DRK Familienzentrum INKITA Kaldenkirchen
 
Familienzentrum INKITA Kaldenkirchen

 

In unserem pädagogischen Alltag setzen wir die „Offene Arbeit“ um.

 

Unsere “Offene Arbeit“  bedeutet weit mehr als offene Türen. Sie ist Grundlage für kritische Auseinandersetzungen und wird ständig ergänzt, überprüft und erweitert.
Unsere Überlegungen zur Umsetzung unserer Konzeption leiten sich stets von den Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes ab:

  • MENSCHLICHKEIT
  • UNPARTEILICHKEIT
  • NEUTRALITÄT
  • UNABHÄNGIGKEIT
  • FREIWILLIGKEIT
  • EINHEIT
  • UNIVERSALITÄT
Unser Bild vom Menschen wird durch den Grundsatz “MENSCHLICHKEIT“ geprägt.

 

Unsere Ziele
Wir möchten die uns anvertrauten Kinder in ihrer Entwicklung zu lebensfrohen und selbständigen, aber auch zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten ein Stück ihres Weges begleiten.

Lebensfreude kann sich nur dann entwickeln, wenn wir uns möglichst frei von Druck und Zwängen entwickeln können. Kinder sind von Natur aus neugierig und wissensdurstig. Wir unterstützen den kindlichen Entdeckungsdrang durch entsprechende Angebote und nehmen uns Zeit für Fragen und Erklärungen. Ebenso müssen Kinder die Möglichkeit haben, das ganze Spektrum ihrer Gefühlswelt ausleben zu können. Lachen und Fröhlichkeit, aber auch Trauer und Wut gehören zum Leben dazu und haben ihre Berechtigung. Wir wollen dem Kind die Sicherheit geben, in jeder Gefühlslage ernst genommen zu werden.
Wir möchten den Kindern als Grundeinstellung vermitteln, ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen offen und mit gesunden Vertrauen gegenüberzutreten und die sie umgebende Vielfalt mit Toleranz zu akzeptieren. Sie sollen lernen, sich als Teil eines übergeordneten Ganzen zu betrachten. Eine Umwelt, in der Menschen, Tiere und Pflanzen, in ihrer Vielfalt, aufeinander angewiesen sind. Wertschätzung in dieser Form zu entwickeln, fängt bei uns bereits im Kleinen an. So, achten wir auf Umgangsformen und vermitteln den Kindern Dinge zu begreifen und entsprechend wertzuschätzen.
Die freie Entfaltung der Persönlichkeit ist ein Grundrecht unserer Gesellschaft. Konkret für die INKITA bedeutet dies, auch bei Kindern bestimmte Charaktereigenschaften zuzulassen und zu respektieren. Das bedeutet, dass quirlige Kinder quirlig sein dürfen, besinnliche ruhige Kinder besinnlich und ruhig sein dürfen und alle anderen, die sich hier nicht einfügen lassen wollen, können einfach so sein, wie sie sind.
Den größten Teil des Tages verbringen die Kinder im sogenannten Freispiel. Freispiel bedeutet, dass das Kind sich Spielmaterial, Spielort, SpielpartnerInnen und Spieldauer selbst aussucht. Die Kinder suchen sich einen Raum in dem sie spielen, toben und turnen möchten. So bietet der Mehrzweckraum beispielsweise freie Spielmöglichkeiten für die Kinder. Dort können sie mit allen zur Verfügung stehenden Materialien den Raum ganz nach ihren Vorstellungen gestalten. Die so gestalteten Bewegungslandschaften sind meist so abwechslungsreich, dass Bewegung, Wahrnehmung und Entspannung täglich erlebt, geübt und vertieft werden kann. Die Kinder geben hier selbst das Tempo vor und fühlen sich dabei sicher. Langeweile kommt bei Kindern eher selten auf. Wenn wir jedoch beobachten, dass Kinder ohne Anregung nicht weiterkommen, geben wir Hilfestellung.
Laut dem neuen überarbeiteten KiBiz müssen alle Kitas in NRW ab August 2015 ein Beobachtungsverfahren umsetzen. Die Sprachbildung prägte immer schon unseren Alltag, sodass die Alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich für uns nichts Neues ist. Als geeignetes Verfahren zur Beobachtung in unserem Haus haben wir BaSiK eingesetzt. Wir können die Beobachtung allerdings nur dann durchführen, wenn wir Ihre Einverständniserklärung hierfür bekommen. Die Sorgeberechtigten erhalten die Dokumentationen nach Ende der Kindergartenzeit ausgehändigt.
Zur Umsetzung unserer Ziele verfolgen wir das pädagogische Konzept der "OFFENEN ARBEIT". Ansatz der offenen Arbeit ist die Frage: "Was braucht das Kind?" Die offene Pädagogik möchte “das Kind zur Rose" machen. Das heißt, es nicht zu beschneiden und auch seine "Dornen" zu akzeptieren. In der "Offenen Arbeit“ soll den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Eigeninitiative möglichst viel Raum gegeben werden. Wir sind bestrebt, die Aktivitäten und Angebote dem dynamischen Entwicklungsprozess der Kinder laufend anzupassen. Für ein Team bedeutet offene Arbeit zudem, stets aufnahmebereit für neue pädagogische Impulse zu sein oder diese weiterzuentwickeln.

Akzeptanz und Respekt sind Werte, auf deren Vermittlung wir in unserem Hause viel Wert legen. Alle Kinder werden mit ihren Eigenheiten, Stärken und Schwächen angenommen. Wir versuchen, bereits bei den einfachsten Umgangsformen, diese Werte zu vermitteln. Durch den partnerschaftlichen Umgang und die persönliche Begrüßung der Kinder und Erwachsenen erlernen Kinder auf einfache Art und Weise einen höflichen Umgang miteinander. Wir Erwachsene sind dabei Vorbild für die Kinder und nehmen uns dabei selbst in die Verantwortung.  Die Kinder erfahren bei uns jederzeit Zuverlässigkeit, die sie benötigen, um ihren Alltag zu gestalten.

Beobachtung-Austausch
Um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden ist eine intensive Beobachtung und ein ständiger Austausch im Team unerlässlich. Bei Problemen greifen wir helfend ein und entwickeln gemeinsam mit den Kindern Lösungsstrategien. Auf diese Weise entwickeln die Kinder Sicherheit für ihr Tun und können stolz darauf sein, weitgehend ohne die Hilfe von Erwachsenen auszukommen. Unsere Beobachtungen und die daraus resultierenden Erkenntnisse, werden von uns fortlaufend dokumentiert.

Bildungsdokumentation
Die Bildungsdokumentation dient dazu, die Zeit in der Kindertageseinrichtung und die individuelle Entwicklung des Kindes zu verbildlichen bzw. zu verschriftlichen. Erzieherinnen können auf dieser Basis ihr pädagogisches Handeln für die Weiterentwicklung des Kindes abstimmen. Zudem dient die Bildungsdokumentation dazu, Eltern immer wieder über die Bildungsprozesse ihres Kindes zu informieren. Die Weitergabe der Bildungsdokumentation ist für die Eltern bestimmt und wird ihnen, wenn das Kind die Einrichtung verlässt, ausgehändigt.

Unser Familienzentrum begegnet allen Menschen, gleich welchen Alters und welcher Herkunft mit den Grundsätzen des Deutschen Roten Kreuzes.

Durch gezielte Angebote möchten wir die Kinder und die Erwachsenen an einen toleranten Umgang mit anderen Kulturen heranführen.


Unsere ausführliche, pädagogische Konzeption finden Sie hier (Download als PDF-Format).